Brennholz kaufen

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Infos zu Brennholz

Welches Holz nutze ich als Brennholz?

Holz wird prinzipiell in Hart- und Weichholz kategorisiert. Beim Hartholz handelt es sich meist um Laubbäume. Es zeichnet sich durch seine höhere Darrdichte aus. Das Holz verbrennt langsamer und bildet eine heiße, langlebige Glut. Hartholz ist schwerer als Weichholz, lässt sich allerdings aufgrund seiner wenigen Äste im Stamm auch mit der Axt wunderbar spalten. Immergrüne Bäume sind meist Weichholz. Es ist leicht zu entzünden, verbrennt schnell und mit schönen Flammen. Das Holz trocknet schnell und lässt sich aufgrund seines geringen Gewichtes gut transportieren.
Hartholz eignet sich folglich perfekt für den Kachel- oder jegliche andere Art von Ofen und Weichholz für offene Feuer im Kamin oder an der Feuerstelle.

Wie wird aus Holz Brennholz?

Frisch geschlagenes Holz hat einen Wassergehalt von bis zu 60%. Zwar brennt das Holz so auch, lässt sich allerdings nur schwer entzünden, hat einen geringeren Brennwert und verursacht aufgrund des hohen Wassergehalts meist eine Rauchentwicklung. Je nach Anwendung wird oft aber auch ganz bewusst feuchtes Holz verbrannt: Zum Beispiel kann man bei Schwedenfackeln noch nicht abgelegenes Holz verwenden, um die Fackel länger am Brennen zu halten.
Brennholz ist trocken, sobald es einen Wassergehalt von unter 20% hat. Um den Wassergehalt zu senken, wird das Holz aufgespalten und circa ein Jahr gelagert. Nach dieser Zeit entwickelt das Holz eine gute Hitze, ist gut zu entzünden und verbrennt nahezu ohne Rauchentwicklung.

Es empfiehlt sich aus mehreren Gründen, das Holz lokal zu kaufen: Zum einen ist damit sichergestellt, dass das Holz nicht aus geschützten Gebieten entnommen wurde, und zum anderen tut man der Umwelt etwas Gutes, wenn das Holz nicht aus fernen Regionen transportiert werden muss und von dort womöglich noch Schädlinge mitbringt, die unser lokales Ökosystem durcheinanderbringen.
Unser Holz wird immer vom Förster in lokalen Wäldern nachhaltig geschlagen!

Wie lagere ich Brennholz?

Vor allem noch feuchtes Holz sollte an der frischen Luft und nicht im Keller oder dem Schuppen gelagert werden. Sorgfältig aufgestapelt kann hier der Wind die Restfeuchte aus dem Holz ziehen und die Sonne das Holz trocknen. Das Holz sollte leicht erhöht, bspw. auf einer Palette, gestapelt werden, um es vor Bodenfeuchte zu schützen. Auch bietet es sich an, das Holz von oben leicht abzudecken. Die Seiten des Stapels müssen offen bleiben, da sonst Schimmel entsteht, weil die Feuchtigkeit im Holz nicht richtig abziehen kann.
Spätestens nach drei Jahren sollte das Holz verbrannt werden, da es sonst anfängt, sich zu zersetzen. Das Holz brennt zwar immer noch, das Feuer gelingt hiermit aber nicht mehr so gut.

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